Niederlage nach Verlängerung in der Domstadt

Mit einer knappen 84-88 Niederlage kehren die ErftBaskets Bad Münstereifel von ihrem Auswärtsspiel auf einem, einer Eisfläche ähnelndem, Hallenboden im Kölner Apostelgymnasium zurück. Die Niederlage gegen die RheinStars ist nicht nur ärgerlich, sondern hinterlässt auf Grund der Entstehung auch einen mehr als faden Beigeschmack.

Die RheinStars präsentierten neben den ProA-Akteuren Kukic und Gottschalk auch den ehemaligen Nationalspieler Johannes Strasser erstmalig in ihrem Kader, sodass man von einem nochmal verstärktem, jungen Gegner sprechen konnte. Doch die ErftBaskets starteten vernünftig in die Partie, konnten offensiv vor allem aus der Distanz punkten und die Zonenverteidigung der Kölner oftmals bestrafen. Da aber auch die Mannschaft von Trainer Platon Papadopoulos in die Partie fand, gestaltete sich über weite Strecken eine enge Partie. Erst Mitte des zweiten Viertels nutzten die Kölner eine Schwächephase der ErftBaskets und setzten sich bis zum Pausentee auf 44-33 ab.

Einer mäßigen ersten Halbzeit sollte jedoch eine gute zweite Halbzeit folgen, wo sich die Eifeler deutlich entschlossener und spielstärker präsentierten. Punkt für Punkt kämpften sich die Münstereifeler wieder heran und konnten knapp 2 Minuten vor Spielende ein kleines Polster vorweisen. Fehlendes Wurfglück von der Freiwurflinie und zahlreiche fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter halfen den RheinStars dann letztlich in die Verlängerung, wo sich mit Zimmermann, Hutzler und Tim Winkelnkemper gleich drei Leistungsträger frühzeitig mit fünf Fouls auf der Bank wiederfanden. Am Ende entschieden die RheinStars das mehr als wichtige Spiel im Abstiegskampf für sich.
Trainer Sparwasser fand nach dem Spiel folgende Worte: „Sicherlich hätten wir heute das Spiel auch aus eigener Kraft frühzeitiger entscheiden können, haben allerdings wie in den letzten Wochen durch Turnover und Fehlwürfe von der Freiwurflinie am Ende nicht den Sack zumachen können. Eine Foulverteilung von 27-15 zu unseren Ungunsten ist für mich an Hand des Spielverlaufs und der Präsentation nicht erklärbar und am Ende sicherlich ähnlich spielentscheidend, wie unsere eigenen Fehler. Nun müssen wir nach vorne blicken und in den nächsten Wochen gegen die Topteams der Liga unsere Punkte im Kampf um den Klassenerhalt einfahren.“