Klares Ding beim Basarspiel

Mit einer klaren und deutlichen 55-101 Niederlage ging das traditionelle Basarspiel für die ErftBaskets Bad Münstereifel am gestrigen Tage zu Ende. In einem von Beginn an einseitigen Spiel demonstrierte der Tabellenführer FastBreak Leverkusen seine individuelle und mannschaftliche Qualität an beiden Enden des Feldes.

Die ErftBaskets, die kurzfristig auch noch auf Max Faha (persönliche Gründe) und Julian Cziraky (Verletzung im U18 Spiel) verzichten mussten und auf Innenspieler Nicolas Zimmermann nur bedingt zurückgreifen konnten, wurden vor allem im ersten Viertel förmlich überrollt von den Leverkusenern.

Profitschlagend aus zahlreichen Ballverlusten der ErftBaskets punkteten die Gäste um Trainer Pimperl nahezu nach Belieben, während auf Seiten der Heimmannschaft auch die offensten Würfe ihr Ziel verfehlten, sodass am Ende des ersten Spielabschnitts ein deftiger 7-30 Rückstand auf der Anzeigetafel zu sehen war.
Ab dem zweiten Viertel sollten die ErftBaskets dann zumindest offensiv ein wenig besser in die Partie finden, wenn auch das Wurfpech den Eifelern an diesem Tage treu bleiben sollte. Vor allem das Tempospiel sollte sich im Vergleich zum vorigen Viertel deutlich verbessern, sodass der Halbzeitstand von 28-59 zwar mehr als deutlich war, allerdings Mut machte, dass man langsam in das Spiel gegen starke Leverkusener finden sollte.

In der zweiten Halbzeit ging es munter weiter. Vor knapp 300 Zuschauern in der St.Angela-Sporthalle in Bad Münstereifel spielten die Gäste um die Ex-Bundesligaspieler Rass und Hartmann ihre ganze Erfahrung und individuelle Qualität aus und gewannen am Ende ein physisch geführtes Spiel deutlich und verdient.
Trotz der deftigen Niederlage sieht Trainer Sparwasser den nächsten Wochen positiv entgegen: „Wir wussten, dass wir heute einen Sahnetag benötigen würden, um gegen einen so starken Gegner wie Leverkusen konkurrenzfähig zu sein. Für unsere junge Mannschaft war dies ein lehrreiches Spiel, das uns in der Entwicklung sicherlich weiterhelfen wird. Wir versuchen nun bis zur Winterpause noch ein paar Erfolgserlebnisse einfahren zu können, um dann im neuen Jahr hoffentlich wieder mit etwas vollzähligerem Kader angreifen zu können.“