Wenn es nicht läuft, dann aber so richtig…

Wenn man Spiel der ErftBaskets Bad Münstereifel gegen die Sechtem Toros in wenigen Worten zusammenfassen möchte, so trifft „zum vergessen“ sicherlich sehr gut zu.

Der Spielverlauf ist relativ schnell erzählt. Die ErftBaskets finden nie ins Spiel und überlassen den mit viel Energie agierenden Gästen aus Sechtem das Feld. Die Zuschauer in der heimischen St.Angela-Sporthalle mussten mit ansehen, wie sich die Mannschaft von Trainer Philipp Sparwasser ohne erkennbare Gegenwehr von den Gästen aus Bornheim überrollen ließen. Der Halbzeitstand von 28-61 aus Sicht der ErftBaskets sprach mehr als Bände und erklärte die hängenden Köpfe beim Gang in die Kabine.

Aus dieser schien dann jedoch eine ganz andere Mannschaft wieder herauszutreten. Charakterstark und engagiert gestalteten die ErftBaskets eine ausgeglichene Partie und konnten im bereits zur Halbzeit entschiedenen Spiel immerhin Ergebniskorrektur betreiben.
Alles in allem muss man die deutliche 73-98 Niederlage als gebrauchten Tag der Kurstädter Basketballer abhaken und den Blick wieder nach vorne richten.

ErftBaskets-Trainer Philipp Sparwasser hatte die Partie schnell abgehakt:
„Heute hätten wir wahrscheinlich gegen jede Mannschaft eine solche Packung kassiert. In den letzten Wochen stecken wir etwas im Loch und ich denke, dass wir heute den Tiefpunkt erreicht haben. Nach der desolaten Vorstellung in Halbzeit eins, haben wir uns in der zweiten Halbzeit wieder charakterstark präsentiert und mit Hilfe des Publikums, dass uns weiterhin unterstützt hat, zumindest etwas Ergebniskosmetik betreiben können. Wir blicken jetzt positiv nach vorne und sind uns als Team sicher, dass es wieder bergauf geht.“