Erster Heimspielerfolg im Jahr 2017

Im ersten Heimspiel im Jahr 2017 gegen den bis dato Tabellenzehnten TuS Hilden konnten die ErftBaskets nach anfänglichen Startschwierigkeiten einen am Ende deutlichen 91-74 Erfolg feiern.

Der Start in die Partie war allerdings ganz und gar nicht nach dem Geschmack der ErftBaskets. Während Hilden eine ordentliche Leistung auf Parkett brachte, schienen die Kurstädter noch mit angezogener Handbremse zu agieren. Vom sonst so hohen Tempo war im ersten Spielabschnitt wenig zu sehen, sodass der Pausenrückstand vom 14-18 vollkommen verdient war.

Mit nun etwa höherer Intensität vor allem in der Offensivarbeit fanden die ErftBaskets im zweiten Viertel dann zumindest etwas mehr ihren Rhythmus. Zwar sollten Zimmermann und Co. weiterhin wenig Fortune beim Abschluss haben, konnte man dennoch zumindest ein ausgeglichenes Spiel gestalten. Dass die Gäste aus Hilden mit einer 33-37 Führung in die Halbzeitpause gingen, war vor allem zahlreichen individuellen Defensivfehlern zu verschulden.
Diese stellten die ErftBaskets dann nach der Pause ab und erhöhten gleichzeitig das Tempo in der Offensive, was zur Folge hatte, dass zahlreiche Überzahlsituationen entstanden, die zu einfachen Punkten führten. Angetrieben von einem in der zweiten Halbzeit bärenstarken Oleg Adamov wurde aus dem knappen Rückstand eine knappe 62-58 Führung zur letzten Viertelpause.

Und auch im letzten Spielabschnitt ging die positive Entwicklung weiter. Offensiv mit hohem Tempo und defensiv stark im 1-1 Verhalten rollten die ErftBaskets förmlich über die Hildener Gäste hinweg. Der tiefen Rotation der Bad Münstereifeler hatte der Gegner am Ende nichts mehr entgegenzusetzen, sodass Trainer Philipp Sparwasser am Ende zufrieden sein konnte mit der erbrachten Leistung seiner Mannschaft.

„Wir wussten, dass uns eine andere Hildener Mannschaft gegenüberstehen wird, wie im Hinspiel. Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten haben wir uns jedoch gut gesteigert und vor allem das Energielevel einige Stufen nach oben geschraubt, was am Ende ausschlaggebend für den Sieg war. Alex Schöpfer hat (trotz Trainingsrückstand) viel Energie von der Bank gebracht. Gleiches gilt für Robin Wagner, der immer besser in Form kommt und uns in den nächsten Wochen sicherlich eine große Stütze sein wird.“