ErftBaskets unterliegen Ligafavoriten im ersten Saisonspiel

Im ersten Spiel der 2.Regionalliga mussten sich die ErftBaskets am Samstagabend dem Ligakonkurrenten DeutzerTV geschlagen geben. Dabei verlief der Start ins Spiel aus Sicht der heimischen Baskets sehr vielversprechend. Offensiv wurde durch gute Ballbewegung immer wieder erfolgreich abgeschlossen und defensiv stand das Team von Trainer Philipp Sparwasser sehr stabil, sodass am Ende des ersten Spielabschnitts eine 21-16 Führung zu Buche stand.

Im zweiten Viertel fand Deutz dann wieder mehr Lücken zu punkten und nutzte diese auch aus. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das schon erahnen ließ, dass zwei absolut gleichwertige Teams aufeinander trafen. Dennoch gingen die ErftBaskets auch in die Halbzeitpause mit einer knappen Führung (42-39)

Der dritte Spielabschnitt war dann auf beiden Seiten sehr zerfahren, unter anderem fielen mehrere Pfiffe, die auf beiden Seiten für ungläubige Blicke sorgten. Vor allem die Entscheidungen gegen Tim Winkelnkemper und den damit verbundenen frühen Fouls drei und vier wogen aus Sicht der Münstereifeler am heutigen Tag sehr schwer. Dank der guten defensiven Präsenz gingen die Kurstädter jedoch auch in das letzte Viertel mit einer knappen Führung (54-52).
Genau dieser letzte Spielabschnitt sollte dann jedoch die Wende aus Sicht der Gäste herbeiführen. Trainer Sparwasser musste mit dem foulbelasteten Tim Winkelnkemper lange Zeit auf seinen verlängerten Arm verzichten, was sich vor allem offensiv deutlich erkennen ließ. Die ErftBaskets agierten oftmals unorganisiert und planlos gegen die aggressive Deutzer Verteidigung. Die Gäste nutzten die Gunst der Stunde und zogen auf knapp 7 Punkte weg. Diesen Rückstand sollten die ErftBaskets an diesem Tag nicht mehr aufholen. Dennoch war Trainer Sparwasser nicht ganz unzufrieden mit dem angelieferten Spiel:

„Natürlich ist diese Niederlage sehr ärgerlich, da sie vermeidbar war. Dennoch haben wir trotz personellem Engpass über 30 Minuten guten Basketball gespielt und Deutz an seine Grenzen gebracht. Die Niederlage haben wir uns letztlich auf die eigene Fahne zu schreiben, wenn auch die auf beiden Seiten mehr als fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen des heutigen Tages großen Einfluss auf unser Spiel hatten. Wir blicken jetzt nach vorne und wollen in Hilden am kommenden Wochenende dann den ersten Sieg einfahren.“